theater: mann - frau
Der Schritt vom Thema Jahres 2000 “Theaters der Welt” zum Motto der 17.THEATERTAGE AM SEE “theater: mann – frau” ähnelt einem Perspektivewechsel von Makro- auf Mikrokosmen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich eine Fokusierung: Kein Thema hat die Theatergeschichte mehr beschäftigt und geprägt als das Verhältnis der Geschlechter. Nicht nur das “Kriegt sie ihn oder kriegt sie ihn nicht?” heutiger soap-operas, sondern auch “Kriege führen, weil er sie nicht kriegt”, ist Leid- und Leitmotiv der Theatergeschichte von den Anfängen bis heute, im Großen wie im Kleinen. Der „kleine Unterschied“ oder die polare Gegensätzlichkeit von Frau und Mann liefert die Rollen- und Drehbücher aus deren Stoff die zeitlosen Komödien und Tragödien entstanden, tagtäglich und heute nicht weniger als gestern und hier genauso wie anderswo. Der Geschlechterkampf und der Geschlechterkrampf ist der rote Faden der Bühnen - Weltgeschichte. Es geht um Liebe, Lust, Leiden und Leidenschaft. Der “Stoff aus dem die Träume sind” taugt bis heute für gute und schlechte Unterhaltung. Heutige Sichtweisen und Darstellungsformen dazu interessieren uns bei den 17. THEATERTAGEN AM SEE. Unsere Referentinnen und Referenten werden in 20 Kursen unterschiedlichste theatrale Annäherungsversuche an das Thema unternehmen. In 15 Aufführungen wird es ebenfalls um dieses Thema gehen. Wir dürfen gespannt sein, was Amateurtheater aus ganz Europa zu sagen und zu zeigen haben. Die besten Inszenierungen aus den Bereichen Kindertheater, Schultheater und Amateurtheater werden mit Preisen ausgezeichnet.








