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Humorvoll: TOB lässt die Komödie auflebenMontag, 31. Januar '11
Molière ist beim Theater Oberschwaben-Bodensee in besten Händen – Vier Aufführungen folgen im Schuppen

Seien es Bühnenbild, Licht oder Kostüme: Bei "Vive la Comédie" passt im Kulturschuppen alles zusammen. (Foto: Christine Ehmann)
Meckenbeuren / ce Eine überaus gelungene Premiere von „Vive la Comédie – Das Leben des Herrn Molière“ haben die Besucher am Samstagabend im ausverkauften Kulturschuppen am Gleis 1 erlebt. Unter der Regie von Helga Kröplin schlüpften die Akteure vom Theater Oberschwaben-Bodensee (TOB) in die Rolle von Molière und seiner Truppe. Das Ensemble um Theaterlehrer Jürgen Mack, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnete, überzeugte einmal mehr durch schauspielerisches Können.
Mit viel Ironie und Komik spielt Schauspieler Harald Eilers in „Der Geizige“ den von Geldgier getriebenen Harpagon, hässlich und vom Geiz zerfressen.
„Der eingebildete Kranke“, perfekt gespielt von Benedikt Ilg, handelt von Argan, der sich nur einbildet, krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die die Einzigen sind, die ihm seine Krankheit abnehmen und ihn darin unterstützen.
Auch die Kirchenkritik spart Molière nicht aus. Mit „Tartuffe“ gelang ihm ein zeitloses Bild eines Heuchlers. Die satirischen Bezüge auf die Kirche hatten ein Verbot öffentlicher Aufführung zur Folge. Doch Molières Truppe spielte mit einer korrigierten Fassung weiter und mit der Unterstützung Ludwigs des XIV. „Der Mensch dürstet nach Lachen, auch Adelige“, bestätigen die Schauspieler und sorgen im Kulturschuppen für einen humorvollen Abend.







